A Degree Fahrenheit: Autumn/Winter 2013

Eine wunderbar konkrete Show zeigte heute der japanische Newcomer Yu Amatsu mit seinem Label A Degree Fahrenheit auf der 12. Mercedes-Benz-Fashion Week in Berlin – auf Einladung von Mercedes-Benz und ELLE Deutschland im Rahmen des Förderprogramms für Nachwuchsdesigner. Wie bereits in seiner letzten Kollektion namens „1292“ spielte auch in der heute präsentierten Herbst/Winter 2013 Kollektion die Temperatur die Hauptrolle.

Unter dem Titel „122°F Heat of Reaction“ schickte Yu Amatsu seine Models – darunter auch zwei Damen fortgeschrittenen Alters – in insgesamt 32 Outfits über den Laufsteg. Als Inspiration diente dem Designer der Oxidationsprozess von Eisen zu Eisenoxid bei 122 Grad Fahrenheit.

Hinsichtlich der Farben entschied er sich für viel Schwarz und Grau – oftmals auch durch Fischgratmuster oder Farbverläufe miteinander kombiniert, sowie Nougatbraun. Die Schnitte variieren von hautengen Einteilern und Wollkleidern über sehr kantige Oberteile und Blazer bis hin zu fließenden Drapierungen, kontrolliert durch schmale Taillengürtel. „Ich möchte, dass mein Publikum die Wärme, die von meinen Entwürfen ausgeht, regelrecht spürt“, so der Designer.

Yu Amatsu zog es nach seinem Modedesignstudium nach New York, wo er als Mustermacher für Designergrößen wie Jen Kao und Marc Jacobs arbeitete. Er gewann bereits zweimal die Gen Art International Design Competition, die zuvor unter anderem Zac Posen und Phillip Lim den Weg ins internationale Fashion Business ebnete.

Autumn/Winter 2013 by A Degree Fahrenheit

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